Mittwoch, 6. Juli 2016

Reckless steinernes Fleisch - Cornelia Funke



Inhalt:

Eine Welt hinter einem Spiegel, Jacob Reckless wollte dieses Geheimnis vor seinem Bruder geheim halten, doch das ist ihm nicht gelungen. Will ist ihm eines Tages einfach durch den Spiegel gefolgt, doch in dieser anderen Welt lauert Gefahr und will wird von einem Goyl verletzt. Seine Wunden lassen seine Haut zu Jade werden und langsam aber sicher wird Will einem Goyl immer ähnlicher. Jacob versucht ihn zu retten mit Hilfe von Clara, Wills großer Liebe und Fuchs einer Gestaltwandlerin, die dieser Welt angehört.


Zum Buch:


Seitenzahl: 352
Altersempfehlung:13-16
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7915-0485-8
Verlag: Dressler Cecilie
Illustratoren: Cornelia Funke


Meine Meinung:

Cornelia Funke hat mit diesem Werk wieder eine wunderbare Parallelwelt geschaffen. Eine Welt voll Referenzen auf uns bereits bekannte Märchen, auch wenn diese hier etwas düsterer verpackt sind. So ist es nicht verwunderlich, dass im Garten hinter dem Pfefferkuchenhaus einer Menschenfresserin nützliche Kräuter wachsen, oder dass ein Rapunzelhaar zum hilfreichen Seil werden kann.
Schon seit Jacob die Welt hinter dem Spiegel im Arbeitszimmer seines Vaters entdeckt hat, ist er fasziniert von ihr. Als Schatzjäger verdient er sich seinen Unterhalt und findet gar wunderbare Dinge. So kommen auch der Knüppel aus dem Sack, sowie ein Tischlein-deck-dich vor. Die goldene Kugel aus dem uns bekannten Froschkönig liegt in den Schatzkammern der Kaiserin von Austrien gemeinsam wie noch so manch andere Schätze. Diese Welt ist jedoch gefährlich. Dieser Gefahr wird sich Jacob erst bewusst, als es ums Leben seines Bruders geht, den er wegen der Spiegelwelt so vernachlässigt hat, dass dieser ihm gefolgt ist. Schmerzlich wird sich Jacob bewusst, dass ihm zwar sein eigenes Leben nicht so wichtig ist, aber jenes seines Bruders will er um jeden Preis retten und so beginnt eine spannende Reise durch die Spiegelwelt...
Mir hat das Buch wirklich gefallen auch wenn Cornelia Funke hier das Rad nicht unbedingt neu erfunden hat, war es lesenswert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen